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Biblische Lesungen im Traugottesdienst

Welche (zwei bis drei) Texte finden Sie passend für Ihre Hochzeit?

 

Liebes Brautpaar,

hört nun Worte aus der Bibel, die vom Zusammenleben der Menschen handeln

und die Gott am heutigen Tage Euch beiden im besonderen zuspricht:

Im ersten Buch der Bibel heißt es:

Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn;

und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen:

"Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan

und herrschst über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel

und über das Vieh und über alles Getier auf Erden."

Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.

 

 

Jesus Christus erinnert uns Menschen an Gottes gute Ordnung, wenn er spricht:

Gott, der im Anfang den Menschen geschaffen hat,

schuf sie als Mann und Frau und sprach:

"Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen,

und die zwei werden ein Fleisch sein."

So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch.

Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!

 

 

Und der Apostel Paulus schreibt Euch, liebes Brautpaar,

und allen Gliedern der christlichen Gemeinde ins Stammbuch:

So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten:

herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld;

und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander.

Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!

Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.

Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in einem Leibe,

regiere in euren Herzen; und seid dankbar.

Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen.

Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken,

das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

 

 

Und Paulus dichtet ein Hohelied auf die Liebe

und singt es für Euch, liebes Brautpaar,

und für alle Glieder der christlichen Gemeinde:

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht,

so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.

Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis

und hätte allen Glauben, so dass ich Berge versetzen könnte,

und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.

Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen,

und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.

Die Liebe ist langmütig und freundlich,

die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen,

sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig,

sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,

sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;

sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird

und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;

aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

 

 

Und im ersten Johannesbrief liest die christliche Gemeinde:

Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben;

denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott.

Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe.

Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns,

dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt,

damit wir durch ihn leben sollen.

Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben.

Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns,

und seine Liebe ist in uns vollkommen.

Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

 

 

Und zum Schluss noch eine Stelle zum Schmunzeln. Denn ich möchte Euch vorlesen,

was die alttestamentliche Weisheitsliteratur über die Ehe zu berichten weiß:

Wer eine gute Ehefrau gefunden hat, der hat etwas Gutes gefunden

und Wohlgefallen erlangt vom Herrn. So ist’s ja besser zu zweien als allein;

denn sie haben guten Lohn für ihre Mühe. Fällt einer von ihnen, so hilft ihm sein Gesell auf.

Weh dem, der allein ist, wenn er fällt! Dann ist kein anderer da, der ihm aufhilft.

Auch wenn zwei beieinander liegen, wärmen sie sich; wie kann ein einzelner warm werden?

Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen,

und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.




Letzte Aktualisierung:  18.02.2011, 09:49

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